MESCHUGGE SIND WIR BEIDE


Als Claudia Shaul kennenlernt geht alles ganz schnell: die deutsche Schauspielerin und der israelische Komponist verlieben sich ineinander. Doch Shaul ist der Enkel eines Holocaustüberlebenden und Claudias Großvater war Wehrmachtssoldat. Ist ihre Liebe zu verrückt? Zu meschugge? Gemeinsam begeben Claudia und Shaul sich auf eine turbulente Reise in die Geschichten ihrer Familien, durch Deutschland und Israel. Irgendwo zwischen Spätzle und Hummus, Klein- und Großfamilien sowie schwäbischer Korrektheit und israelischer Chuzpe findet das junge Paar nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft. Eine Geschichte voller Herz und Humor über zwei ungewöhnliche Familien und die ganz große Liebe.

Eden Books | Ein Verlag der Edel Germany GmbH
ISBN 978-3-9591-0075-5
E-Book erhältlich bei:
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Die Printausgabe ist derzeit vergriffen.

!!! Das Taschenbuch ist bei der Autorin direkt erhältlich !!!
Bitte die Anfrage an:
meschuggesindwirbeide@gmail.com

Unser Programm:
"Meschugge sind wir... alle!:
Eine persönliche deutsch-israelisch Geschichte."

musikalische Begleitung von Shaul Bustan, mit anschließendem Publikumsgespräch

Vergangene Auftritte:

In Israel:
University of Haifa, Haifa
International Book Fair, Jerusalem
Goethe –Institut Tel Aviv

In Dänemark:
Deutsche Schule, Aabenra

In Deutschland:
Stadtbibliothek Bremerhaven
Hofbuchhandlung Kathrin Wellmann, Wardenburg
Museum Unewatt, Langballig
Bühne Bunter Vorhang, Tostedt
JVA Tegel, Berlin.
Kreuzundquer, Neuenbürg.
Shaul Bustan und Claudia Schwartz sind ein deutsch – israelisches Künstlerpaar. Bei den Proben zu einem Theaterstück in Berlin lernten sich die deutsche Schauspielerin und der israelische Komponist zum ersten Mal kennen – und verliebten sich ineinander. Seit dem Zeitpunkt sind sie nicht nur privat ein Paar, sondern gehen auch beruflich einen gemeinsamen Weg. In ihren künstlerischen Kollaborationen von Text, Performance und Musik setzen sich Schwartz und Bustan thematisch besonders mit dem Dritten Reich, dem Holocaust sowie Antisemitismus auseinander. Sie, Enkeltochter eines Wehrmachtsoldaten, er, Enkelsohn eines Holocaustüberlebenden Für das Dokumentartheater „Das Letzte Kleinod“ arbeiteten Schwartz und Bustan zusammen an der einzigartigen Inszenierung „Exodus“, ein Theaterstück über das jüdische Flüchtlingsschiff basierend auf Originalaussagen der jüdischen Überlebenden, welches an Originalschauplätzen in Deutschland und Israel aufgeführt wurde. Das Dokumentartheater „Das Letzte Kleinod“ wurde daraufhin mit dem Theaterpreis des Bundes (2015) ausgezeichnet.

Im Jahr 2016, erarbeiteten Schwartz und Bustan eine Leseperformance mit musikalischer Begleitung zu den Tagebüchern von Etty Hillesum, welche bundesweit bis heute aufgeführt wird.

In ihrem Buch „Meschugge sind wir beide. Unsere deutsch - israelische Liebesgeschichte“ erzählen Schwartz und Bustan ihre eigene Geschichte, sowie die ihrer sehr unterschiedlichen Familien. Kurz nach der Veröffentlichung ihres Buches im Eden Books Verlag wählten das Goethe – Institut und die Frankfurter Buchmesse „Meschugge sind wir beide“ für die Internationale Buchmesse 2017 in Jerusalem aus. Seither treten Schwartz und Bustan mit der Leseperformance zum Buch vor einem breiten Publikum in Deutschland als auch in Israel auf: Vor Studenten der Universität Haifa wie vor Insassen der JVA Berlin – Tegel, vor Bücherliebenden Rentnern im Allgäu wie vor orthodoxen Israelis in Jerusalem, vor Kulturliebhabern der Jüdischen Kulturtage Rhein – Ruhr wie vor Besuchern der KZ - Gedenkstätte Dachau. Mit großem Interesse wird über Claudia Schwartz und Shaul Bustnas Geschichte im Radio (u.a. Deutschlandfunk, SWR und NDR), in Zeitungen (u.a. Süddeutsche, Jüdische Allgemeine) als auch in diversen TV- Formaten (ZDF Morgenmagazin, ZDF Länderspiegel, SWR „Nachtcafé“), berichtet.

Sie, die Enkeltochter eines Wehrmachtsoldaten und er, Enkelsohn eines Holocaustüberlebenden verkörpern mit ihrer privaten Geschichte sehr eindringlich was Versöhnung zwischen Familien und Kulturen bedeuten kann.


Biografien


Claudia S. C. Schwartz, bei Stuttgart geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung am renommierten Samuel Beckett Centre am Trinity College Dublin, Irland.
Sie erhielt ein Stipendium für das Shakespeare-Programm an der British American Drama Academy in Oxford. Die Biennale Venedig wählte Claudia für den ENPARTS Campus 2010 am Bitef Theater in Belgrad aus. Seit 2004 spielt sie in Theater-und Performancegruppen in Irland, Tschechien, Schweden und Deutschland, u.a. mit dem Dokumentartheater Das Letzte Kleinod (Theaterpreis des Bundes) und am HAU in Berlin. Zuletzt war sie in dem Stück Burn or Out am Theater Brandenburg an der Havel zu sehen.

Claudia schrieb das 1-Personenstück Ways Of Making You Talk, in dem sie selbst die Protagonistin spielte, dass bei den Dublin Fringe Festival Awards 2007 für den Preis „Neues Schreiben“ nominiert wurde. Im Jahr 2012, wurde ihr Theaterstück To Die For am English Theatre Berlin in Englischer Sprache uraufgeführt.

Seit 2012 ist Claudia als ausgebildete Seminarschauspielerin (Institut-Synergie) im Bereich Kommunikationspsychologie für Wirtschaft und Politik im In-und Ausland unterwegs.

Claudias erstes Buch MESCHUGGE SIND WIR BEIDE erschien im Juni 2017 im Eden Books Verlag. Das Goethe-Institut und die Frankfurter Buchmesse wählten Meschugge sind wir beide für die Internationale Buchmesse in Jerusalem 2017 aus.

www.claudiaschwartz.de

Shaul Bustan, ursprünglich aus Israel, hat als Komponist, Dirigent und Musiker mit Künstlern, Ensembles und Orchestern in Israel, Deutschland, Österreich, Holland und den USA zusammengearbeitet,u.a. dem Israel Philharmonic Orchestra, der Los Angeles Jewish Symphony, Koninklijke Harmoniekapel Delft, dem Tiroler Ensemble für neue Musik und Klezmer-Maestro Giora Feidmann.

Shaul ist der musikalische Leiter und Komponist des Dokumentartheaters »Das Letzte Kleinod« sowie der Dirigent und musikalische Leiter des Hinterhof49 Vokalensembles Berlin und des Vocal Harmonies Chor Berlin.

Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen, u.a. von der America-Israel Cultural Foundation, den Deborah Grossmann Preis und mit „Das Letzte Kleinod“ den Theaterpreis des Bundes und den Hermann-Allmers-Preis. 2017 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats (Musikförderung im Bereich Jazz/Komposition).

www.shaulbustan.com

Presse


Videos


Claudia Schwartz und Shaul Bustan im Nachtcafé SWR (27.2.2020)

ZDF 2019
Claudia Schwartz und Shaul Bustan im Landesspigel ZDF (Mai 2019)

Jüdische Allgemeine
Eine deutsch-israelische Familiengeschichte - Morgenmagazin ZDF

Eine bewegende deutsch-israelische Liebesgeschichte - ZDF

Radiointerviews



Zeitungsartikel (Auswahl)



Stimmen zu unserem Programm


"Humorvoll aber keineswegs oberflächlich beleuchten die schwäbische Schauspielerin Claudia Schwartz und der israelische Komponist Shaul Bustan, wie sie trotz ihrer verschiedenen Kulturen und höchst konträren Familiengeschichten zusammengefunden haben."
Victor Ünzelmann/ Süddeutsche Zeitung, 2019

"Eine Geschichte voller Unterschiede, die allen Vorurteilen zum Trotz ihren ganz eigenen Weg geht.
Jamila Christians/ Süddeutsche Zeitung 2019

"Die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Claudia Schwartz und Shaul Bustan hat die Zuhörer in der jüngsten Veranstaltung des Kulturforums von den Sitzen gerissen. (…) Claudia Schwartz und Shaul Bustan haben mit „Meschugge sind wir beide“ ein Buch geschrieben, das mal humorvoll, mal nachdenklich, mal erschreckend direkt die Erlebnisse schildert, wenn eine Deutsche, deren Großvater Wehrmachtssoldat war, auf einen Israeli trifft, der Enkel eines Holocaust-Überlebenden ist. Die Lesung oder besser die Performance auf der Bühne riss jeden mit. Die Schauspielerin überzeugte vor allem mit dem Talent, in viele der von ihr skizzierten Figuren zu schlüpfen und sie lebendig werden zu lassen. Shaul Bustan hingegen trat als ruhender Gegenpart auf – immer seine Frau unterstützend. Sein virtuoses Lautenspiel verzauberte das Publikum ein ums andere Mal. Sein Gesang, mal deutsch, mal hebräisch, brach immer wieder die im Text aufgebaute Spannung. Dieses Buch „Meschugge sind wir beide“, 2017 ausgewählt für die Internationale Buchmesse in Jerusalem, räumt Vorurteile ab, findet einen eindringlichen Weg, das Grauen des Holocausts sichtbar zu machen und ist doch eine mit viel Humor erzählte Liebesgeschichte – unbedingt empfehlenswert."
Westfälische Nachrichten vom 11.10.2019

"Die Autorin und Schauspielerin Claudia Schwartz und ihr Mann, Musiker und Komponist, Shaul Bustan haben in der Stadtbibliothek eine nicht alltägliche Performance hingelegt […] Dieses deutsch-israelische Paar hat durch ihre Liebe, innere Haltung und so manche Widerstände von außen ihr eigenes Rezept für sich als Familie und Partnerschaft gefunden […] Ihre Liebesgeschichte stieß auf großes Interesse."
Münchner Merkur vom 26.3.2019

„[…] Claudia S. C. Schwartz gelingt es, einen leichten Erzählduktus aufrecht zu erhalten, der dazu führt, dass man das Buch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen möchte. Amüsant auch ihre Gestik und Mimik bei der Lesung und ihre Interaktion mit Shaul. Dieser bereichert die Leseperformance mit seinen Musikstücken auf der Oud. Buch und Lesung zeigen äußerst kurzweilig, wie komisch und meschugge die deutsch-israelischen Beziehungen und Befindlichkeiten sein können. Beides unbedingt empfohlen!“
Blog Textwerkstatt-Fürstenfeldbrück vom 1.4.2019

"Schwäbische Alb trifft auf Wüste, Maultaschen auf Hummus - die Liebesgeschichte der Deutschen Claudia Schwartz und des Israeli Shaul Bustan verbindet Kulturen, Gegensätze und Religionen […] Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr, lebte die Lesung vor allem von Schwartz’ wunderbar lebendiger Lesart, die sämtliche Personen vor dem inneren Auge erscheinen ließ […] Am Ende gab es viel Applaus für die amüsante, aber auch nachdenklich stimmende Lesung."
General Anzeiger Bonn vom 4.4.2019

„[…] hielt die Lesung gekonnt die Balance zwischen Unterhaltung und Nachdenklichkeit. Können wir nicht einfach nur Claudia und Shaul sein? heißt bezeichnenderweise ein Buchkapitel. Warum das eben nicht so einfach ist, machte Schwartz mit ihrer geschickten Textauswahl deutlich.“
Nordsee-Zeitung, 15. März 2018

„[…] Was sie erlebten und erleben erzählt Claudia Schwartz in dem ebenso heiteren wie auch manchmal bestürzenden Buch Meschugge sind wir beide.“
NDR, 16. Februar 2018

„[…] Mit viel Selbstironie und einem Augenzwinkern erzählt Claudia Schwartz vom ersten Kennenlernen, von einem romantischen Heiratsantrag, vom Leben zwischen zwei Kulturen und davon, dass die Vergangenheit nicht die Gegenwart beeinflussen muss.“
Flensburger Tageblatt, 10. Juni 2017

„Sommerempfehlung 2017. Für alle Hochzeitsvernarrten […] ist „Meschugge sind wir beide“ euer Buch.“
EDITION F, 23. Juni 2017

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Fotos von: Jan von Holleben, Chen Wagshall